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May we introduce: Unser Kunde German Bionic – Technologieführer für Exoskelette

Wir kümmern uns um Ihren Einkauf, damit Sie die Welt besser machen können.

Interview mit Stefan Voswinkel, Head of Production bei German Bionic und verantwortlich für Produktion, Beschaffung und Logistik

Stefan Vosswinkel | German Bionic

Stefan Voswinkel | Head of Production von German Bionic

Wir von KREATIZE geben jeden Tag alles, damit unsere Kunden  großartige Produkte nachhaltig und mit hohem Innovationstempo entwerfen und auf den Markt bringen können. 

So auch unser Kunde German Bionicder erste europäische Hersteller, der Exoskelette für den Einsatz in der industriellen Produktion entwickelt und fertigt. Wir sind stolz, einen so innovativen Kunden seit über 2 Jahren in seiner Entwicklung unterstützen zu dürfen und stellen Ihnen das innovative Unternehmen mit Sitz in Augsburg, Berlin und Tokio gerne etwas genauer vor. 

German Bionic Logo

Herr Voswinkel, German Bionic ist Technologieführer im Bereich der Exoskelette. Was genau macht Ihr Unternehmen so besonders?

Das ist richtig. Weltweit haben wir die Nase vorn, was die Entwicklung von aktiven Exoskeletten im nicht medizinischen Bereich betrifft. Das heißt: Unsere Exoskelette werden vor allem in der Logistik, bei Hebetätigkeiten, z.B. in der Kommissionierung oder beim Verladen genutzt. Auch bei Intralogistik-Prozessen in der Produktion oder auch im Handwerk sind wir mit unserem Cray X der 4. Generation führend. 

Natürlich liegt die Messlatte auch hoch an: Wir wollen nicht weniger, als die die menschliche Intelligenz mit der Robotik zu verbinden. Mit unserem intelligenten Kraftanzug, der jetzt sogar maschinell lernt und Vorschläge für die optimale Nutzung macht, sind wir auf dem richtigen Weg. Für die Anwender ist aber ein anderer Aspekt zentral: Mit dem Einsatz unserer orangen Exoskelette gehören Bandscheibenvorfälle der Vergangenheit an! 

Spannend, ich kann mir vorstellen, dass die Produktentwicklung und das Hochfahren der Produktion eine große Herausforderung für German Bionic war. Können Sie Ihre wichtigsten “Learnings” mit uns teilen?

Richtig. Uns gibt es seit 2017. Und seit dieser Zeit haben wir 4 Generationen von Exoskeletten entwickelt. Also nicht nur ein Facelift, sondern signifikante Veränderungen in der Produktion und der Performance. 

Wir haben die Generationen 1 bis 3 in Aluminium hergestellt – und sind jetzt komplett auf Carbonfaser umgestiegen. Sie sehen: Hätten wir einen Maschinenpark für Aluminium aufgebaut, hätten wir diesen Schritt hin zu einem noch besseren und neuen Material wahrscheinlich nicht ohne weiteres gehen können. Hätten wir viele Bauteile der ersten drei Generationen gelagert, wäre uns ein “immer wieder neu denken” und “mutig vorangehen” auch eher schwer gefallen. 

German Bionics 4th Generation Cray-X

German Bionic Cray X | 4. Generation aus Carbon

Investitionen in Maschinen und Lagerhaltung sind innovationshemmend. Wir müssen schnell reagieren und brauchen einen Partner, der hier mitzieht – einen, der von jetzt auf gleich bereit ist, uns in jedem neuen Schritt zu unterstützen. 

Skalierung und schnelles Hochfahren beim Ramp Up sind das A und O – denn die Konkurrenz aus Asien schläft nicht. 

Wo sehen Sie Ihre Herausforderungen in der Produktion für das Jahr 2021? 

Wir alle wissen nicht, wie sich das Jahr 2021 im Zeichen der Corona-Pandemie entwickeln wird. Daher ist Flexibilität der Schlüssel. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir je nach Entwicklung schnell reagieren können, um die Kunden immer mit höchster Qualität zu beliefern. Auch spannend für die weitere Zukunft: Perspektivisch werden wir auch direkt mit dem Endkunden zu tun haben. Hier meine ich nicht, dass jeder in naher Zukunft ein Exoskelette zuhause hat, aber, dass man sich für schwere Hebearbeiten (Holz, Steine oder Zementsäcke), eines aus dem Baumarkt ausleiht, halte ich in Zukunft für denkbar. 

Sie arbeiten jetzt schon 2 Jahre mit KREATIZE zusammen? Was macht KREATIZE anders?

Ich erlebe KREATIZE als einen Partner, der schnell, flexibel, zuverlässig und mit einer hohen Verbindlichkeit arbeitet. Wir stehen in einem wirklich guten Austausch, entwickeln uns gemeinsam weiter und reden offen und ehrlich miteinander. Wenn etwas mal nicht so läuft wie geplant, sprechen wir Dinge direkt an und suchen für beide Seiten nach der besten Lösung. 

Wie wünschen Sie sich, dass sich KREATIZE weiterentwickelt? 

Nicht ganz uneigennützig kann ich sagen: Für uns wäre ein weiterer Ausbau der Fertigungstechnologien klasse! Ich würde mir wünschen, dass KREATIZE unser One-Stop-Shop wird, über den wir den Einkauf komplett abwickeln. Und der uns mit seiner Expertise bei der Skalierung unterstützt. Ich wünsche KREATIZE, dass sich Ihre Marke weiter etabliert, dass Sie weiter wachsen und sich Ihr krisensicheres Konzept weiter herumspricht. Gerne mit uns gemeinsam!

2020-11-26T15:51:11+00:00November 25th, 2020|Unkategorisiert|
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